Entdecken Sie ein Land voller Legenden
Ob sie wahr sind oder einfach nur gute Geschichten oder irgendetwas dazwischen, die meisten von uns lieben Mythen und Legenden. Hier sind einige der besten aus Großbritannien und die Plätze, die man dazu besuchen kann .
Robin Hood, den kennen wir alle. Oder doch nicht? Der gesetzlose Held und brilliante Bogenschütze der die Reichen beraubt um den Armen zu geben ist so englische wie Te und Gebäck. Aber über den Mann selbst ist überraschend wenig bekannt. Also ziehen Sie am besten etwas Grünes an, versammeln ein paar fröhliche Gesellen um sich und begeben sich auf Spurensuchen. Vielleicht finden Sie ihn bei der großen Eiche, ein uralter Baum im Sherwood Forest, der einst sein Versteck gewesen sein soll.
Machen Sie sich auf in den wilden Westen, zu den Klippen von Tintagel um den mystischen Geburtsort von König Artuszu erkunden. Der mittelalterliche Historiker Geoffrey von Monmouth war der erste, der die Theorie aufstellte, das Artus dort geboren wurde und der Zauberer Merlin in einer nahen Höhle lebte. Die Ruine von Tintagel Castle auf den zerklüfteten Klippen ist auf jeden fall ein wunderbar romantischer Ausgangspunkt um die Legende zu erforschen.
Glastonbury ist tief mit übernatürlichen Assoziationen verbunden. Es steht auf einer Kreuzung von Kraftlinien, sozusagen die Autobahnen spiritueller Energien und Glastonbury soll darüber hinaus die letzte Ruhestätte von König Artus sein. Viele glauben, dass Jesus Christus als junger Mann den Ort besuchte und dass der heilige Gral dort verborgen ist. Nun, die Verbindung zu Jesus ist gar nicht so weit hergeholt, Josef von Arimathäa, ein verwandter Marias, besaß in der Nähe eine Mine.
Die mittelalterliche Kirche knapp außerhalb von Edinburgh hat lange zurückreichende Verbindungen zu den Tempelrittern und den Freimaurern. Symbolträchtige Schnitzereien, ganz erstaunliche ‚Erzählungen in Stein’, bedecken den Innenraum und viele glauben, dass die Rosslyn Chapel der Aufbewahrungsort des Heiligen Grals sei, wie im Buch The Da Vinci Code beschrieben. Wie auch immer, der wahre Dschungel an Schnitzereien in der Kirche ist wirklich einzigartig.
Viele Menschen denken als erstes an das Ungeheuer, das in den Tiefen des längsten schottischen Süßwassersees, dem Loch Nessleben soll, wenn sie Schottland hören. Die Sichtungen von Nessie sind in den letzten Jahren zurückgegangen und Suchen mit Hightech-U-booten brachten auch keinen Erfolg. Es scheint, das Ungeheuer übt sich in vornehmer Zurückhaltung, seien Sie also nicht zu enttäuscht, wenn Sie Nessie nicht zu Gesicht bekommen. Der See ist auch so wunderschön und die Highlands besitzen auch ohne Ungeheuer eine gewisse Magie.
Der als Jack the Ripper bekannt gewordene Serienmörder war erschreckend real und es besteht kein Zweifel, dass er 1888 fünf Londoner Prostituierte brutal ermordet hat. Mysteriöser ist da die Identität des Killers, die verdächtigen reichen vom Künstler Walter Sickert bis zum Schriftsteller Lewis Carroll. Die Straßen im Osten von London kann man noch heute sehen, und während der Stadtteil Whitechapel bei Nacht vielleicht noch etwas Unheimliches bewahrt hat, sieht man bei Tag, dass dort mittlerweile Designerboutiquen, Bars oder, wie in der Brick Lane, Curry-Restaurants das Bild beherrschen.
Tief in der feuchten, dunklen Höhle von Wookey Hole lebte die furcht erregende Wookey Hole Witch. Vor langer Zeit flehten die Bewohner des Dorfes Wookey den Abt von Glastonbury an, einen Beschützer vor der bösartigen Hexe zu schicken. Der entsandte Vater Bernard, Benediktinermönch und Top-Exorzist. Der nahm etwas Wasser, segnete es und schüttete es über die Hexe, die zu Stein erstarrte. Im Inneren dieses außerordentlichen Höhlensystems kann man immer noch die versteinerte Form der Hexe bewundern.
Stonehenge ist das berühmteste Megalithmonument der Welt. 50.000 Jahre alt zieht es seit einem guten Jahrtausend Besucher an. Ein Platz für rituelle Opferhandlungen und Sonnenanbetung oder ein riesiger Kalender? Keiner weiß es genau aber jeder, der jemals dort war wird bestätigen, dass es wahrlich Ehrfurcht gebietend ist.
Eine gigantische Figur, die in einen Kalkhügel beim Dorf Cerne Abbas bei Dorchester geritzt wurde. Nackt und mit einer riesigen Keule bewaffnet, bietet er einen wahrhaft Aufsehen erregenden Anblick. Aber über seine Bedeutung und auch sein Alter wird gestritten. Ist er ein uraltes Fruchtbarkeitssymbol, ein frecher Witz aus dem 17. Jh. oder etwas ganz anderes? Die einzige Zeit, zu der er bekleidet war, war während des 2. Weltkriegs, wo er getarnt wurde, um der feindlichen Luftwaffe nicht als Orientierung zu dienen.
St Michael's Mount bei Penzance ist eine kleine Tidenabhängige Insel vor der Küste von Cornwall. Der legende nach ist der Hügel das Werk des kornischen Riesen Cormoran, der sich dort eine Art Festung errichtete, von wo aus er die Einwohner des Küstendorfes Marazion terrorisierte. Aber eines nachts schlich sich ein junger Mann namens Jack hinüber und hob eine Grube aus, die er mit Stroh tarnte. Als Jack ihn weckte, tappte Cormoran in die Grube und schaffte es nicht mehr, sich zu befreien. Wenn Sie zum St Michael's Mount gehen können Sie immer noch die Grube sehen und wenn Sie das Ohr an den nahen Felsen halten, können Sie den Herzschlag des Riesen hören. Sagt man.