Wales: Wasseraction und Höhlenspaß

1. Von Klippen springen: Coasteering

Auf Felsen klettern und ins Wasser springen: Das sogenannte Coasteering ist mittlerweile weltweit populär. Erfunden wurde es aber in den 1990er-Jahren von Surfern in Wales, genauer gesagt an der Küste von Pembrokeshire. Kein Wunder: Die Grafschaft ist an drei Seiten von Wasser umgeben.

Anbieter, die Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden im Programm haben, gibt es viele vor Ort. Einzige Voraussetzung, um mitmachen zu können, ist, dass man ein sicherer Schwimmer und einigermaßen sportlich ist. Die Guides kennen Gezeiten und jede Klippe. Ausgestattet mit Neoprenanzug und Helm geht es dann los. Zu entdecken gibt es Meereshöhlen oder natürliche Steinbögen, die vom Wasser in Jahrtausenden ausgewaschen wurden. Man sieht Seevögel in der Luft und vielleicht sogar Robben im Wasser – näher kann man der Natur nicht kommen.


Coasteering an der Kueste von Pembrokeshire in Wales // © Crown copyright (2011) Visit Wales, all rights reserved

2. Überirdisch schön: Brecon Beacons

Der Brecon Beacons Nationalpark im Süden von Wales ist der jüngste der drei Nationalparks des Landes. Schöne Ausblicke auf Hügel, Moore und Wasserfälle lassen sich bei Wanderungen auf dem Beacons Way erleben.


Nebel über den Black Mountains im Brecon Beacons Nationalpark, Wales 

Doch die Landschaft ist nicht nur überirdisch schön, sondern hat auch im Inneren Spannendes zu bieten: Mit dem Dan yr Ogof, auch bekannt als National Showcaves Centre for Wales, ist im Süden des Nationalparks der wohl größte Schauhöhlen-Komplex Europas zu finden. Das Höhlensystem ist etwa 17 Kilometer lang; die Tour, die Besucher absolvieren, dagegen nur etwa einen Kilometer. Sie führt vorbei an imposanten Stalagniten und Stalagtiten, die angestrahlt sind, sodass ihre schönen Muster und Formen gut zur Geltung kommen. Ein Höhepunkt der Höhlentour ist die sogenannte Cathedral Cave, die in 150 Metern Tiefe liegt und beeindruckende, zehn Meter hoch ist.

 

3. Unterirdisch Trampolin springen: Snowdonia Nationalpark

Wenn man als Besucher in eine stillgelegte Mine kommt, trägt man normalerweise einen Schutzhelm. Das ist bei Blaenau Ffestiniog im Herzen des Snowdonia Nationalpark nicht anders. Alles andere aber schon: Ein kleine Bahn bringt Besucher in eine Höhle von gigantischen Ausmaßen, darin aufgehängt sind insgesamt sechs Trampolinnetze, das höchste hängt 50 Meter über der Erde, das niedrigste fünf Meter – Nervenkitzel ist garantiert, nur Höhenangst sollte man bei Bounce Below besser nicht haben. Durch Tunnel rutscht oder kriecht man von einer Ebene auf die andere. Hier haben nicht nur Kinder ab sieben Jahre, sondern auch Erwachsene viel Spaß.

Wer noch mehr Nervenkitzel braucht, kann im Norden des Snowdonia Nationalparks in der Nähe der Stadt Bethesda mit der schnellsten Zipline der Welt über die Landschaft sausen: Velocity 2 fährt bis zu 200 Kilometer pro Stunde.


Blaenau Ffestiniog Velocity Zip Line Park in Wales // Foto © VisitBritain / Juliana Broste

4. Ruhig dahingleiten: Paddeln auf dem Fluss Teifi

Wales hat nicht nur eine erstaunliche Küstenlinie und viele Seen zu bieten, das Land ist auch von etlichen Flüssen durchzogen. Viele sind per Kayak oder Kanu befahrbar, manche wie der Tryweryn im Snowdonia Nationalpark sind gut zum Wildwasserrafting geeignet, andere wie der Teifi sind gemütlicher. Er ist mit 117 Kilometern einer der längsten Flüsse in Wales und mündet in der Cardigan Bay ins Meer. Die Ufer sind grün und dicht bewachsen, Libellen tanzen über der Wasseroberfläche. Wer im Herbst hier unterwegs ist, kann ein ganz besonderes Spektakel beobachten: Dann wandern die Lachse aus dem Meer flussaufwärts und springen die Lachstreppe hoch. Lohnenswert ist ein Besuch im National Coracle Centre bei Cenarth Falls. Coracles sind sehr einfache Paddelboote, die aussehen wie eine Walnussschalenhälfte – mit ihnen fuhren arme Fischer jahrhundertelang auf den Flüssen, um Meeresforellen und Lachse zu fangen.

 

5. Wild Water Tubing

Wild Water Rafting war gestern: Der neueste Spaß ist es, in einem Gummireifen statt einem Schlauchboot durch wilde Flüsse zu rauschen. Natürlich sind es nicht irgendwelche Gummireifen, sondern ganz spezielle, mit denen man da durch die Stromschnellen fährt. Die Anbieter in Südwales versichern, es sei eher berauschend als beängstigend. Dabei sitzt man allein in einem knallbunten Reifen und eines ist dabei ganz sicher: man wird nass. Ein dicker Neoprenanzug schützt vor der Kälte und die erfahrenen Guides leiten die Gruppe sicher durch die Strudel. White Water Tubing ist ein großer Spaß, der keine großartigen Fähigkeiten voraussetzt. Angeboten wird er an mehreren Orten In Wales, etwa Norden in Llangollen oder im Westen bei Cardigan.

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