Helle Sterne, traumhafte Gärten: ENGLAND

Northumberland: In die Sterne gucken

Selbst unter Briten ist der Norden Englands noch eine Reisegeheimtipp. Dabei hat die am dünnsten besiedelte Grafschaft Englands viel zu bieten: An erster Stelle den Hadrian’s Wall. Den Schutzwall aus römischer Zeit kann man heute auf dem 135 Kilometer langen National Trail von Küste zu Küste entlang wandern. Außerdem stehen in Northumberland etliche beeindruckende Schlösser und Burgen – zu den imposantestes zählen Bamburgh Castle und Alnwick Castle.

Und weil die Gegend so dünn besiedelt ist, kann man hier ganz wunderbar in die Sterne schauen. Im preisgekrönten Kielder Observatorium sind die Bedingungen ideal: Drumherum gibt es keine anderen Lichtquellen und man kann in allen Richtungen den Horizont sehen. Das Observatorium steht Besuchern täglich offen, allerdings muss man vorab ein Ticket für eine der Abendveranstaltungen buchen. Vor Ort kann man sich dann ganz der Magie des Sternenhimmels hingeben: Was könnte es schon Entspannenderes geben als die Milchstraße anzuschauen?


Bamburgh Castle in Northumberland // Foto von VisitBritain / Alex Nail


Kent: Durch Gärten streifen

Das milde, südenglische Klima führt dazu, dass die Gärten in der Grafschaft Kent besonders prachtvoll sind. Weltweit berühmt ist der Garten von Sissinghurst Castle, den einst die exzentrische Adeligen Vita Sackville-West anlegte.

Doch darüberhinaus gibt es in Kent viele weitere spektakuläre Gärten. Wie beispielsweise die weiter westlich gelegene, mehr als 50 Hektar große Grünanlage, die zum Hever Castle gehört. Die dortigen romantischen Gärten wurden von dem amerikanischen Millionär William Waldorf Astor Anfang des 20. Jahrhunderts pompös angelegt: So gibt es einen ummauerten italienischen Garten mit etlichen römischen Statuen, einen Eiben-Irrgarten, ein Wasserlabyrinth, einen duftenden Rosengarten, einen blauen Garten – kurzum hier kann man ruhige Stunden inmitten von überbordender Gartenkunst verbringen.


Hever Castle in Kent // Foto von © VisitBritain / Pete Seaward

Pennine Walk: Auf dem Rückgrat Englands

Wie das Rückgrat Englands werfen sich die Pennines in der Mitte Englands in die Höhe. Durch das Mittelgebirge führt von Süd nach Nord der 429 Kilometer lange Pennine Way. Er ist der anspruchsvollste Fernwanderweg Englands und landschaftlich einzigartig schön.


Malham Cove in den Yorkshire Dales, auf der Pennine Way Wanderroute // Foto © VisitBritain / MattCant

Wenn man sich einen der Höhepunkte herauspicken will, ist das sicher der Wasserfall High Force in der Grafschaft Durham, der mehr als 20 Meter senkrecht in die Tiefe rauscht. Will man sich ihm wandernd nähern, startet man die rund zweistündige Tour am besten am Bowlees Visitor Centre. Die Route verläuft am Fluss Tee und dem kleineren Wasserfall Low Force entlang. Der Weg führt weiter vorbei an Schafskulpturen und knorrigen Wacholderbäumen bis man schließlich zum High Force Wasserfall gelangt.

Noch einfacher ist es nur mit dem Auto: Vom (kostenpflichtigen) Parkplatz zum Wasserfall (mit Eintritt) sind es 400 Meter.

 

Tyne and Weare: Spazieren mit Pubbesuch

Was könnte es Gemütlicheres geben, als nach einer Wanderung in einen traditionellen Pub einzukehren und eine frisch gezapftes Ale zu trinken? Eine besonders außergewöhnliche Erfahrung bietet der Gibside Pub in Tyne and Weare im Osten Englands. Denn er liegt konkurrenzlos inmitten eines 2,4 Quadratkilometer großen Parks.

Am besten absolviert man zunächst den knapp vier Kilometer langen Gibside Liberty Trail. Er führt durch einen von hohen Backsteinmauern eingefassten Garten mit Apfelbäumen, Gemüsebeeten und bunt blühenden Pflanzungen – es ist ein Gemeinschaftsgarten, in dem Einheimische ihre Beete angelegt haben. Weiter geht es zu der romantisch-schönen Ruine der einstigen Orangerie. Zu sehen gibt es unterwegs außerdem die knapp 60 Meter hohe Column to Liberty, den kleinen See Octagon Pond und das Banketthaus. In den einstigen Ställen des Anwesens ist dann der Pub mit einem schönen Biergarten zu finden. Idyllischer geht es kaum.

 

Zwischen Weinreben: In den South Down

Englischer Wein hat in den vergangenen zehn Jahren seinen Ruf gehörig aufpoliert: Im Süden des Landes von Cornwall bis Kent gibt es eine ganze Reihe Weingüter. Feine Tropfen entstehen auch in der hügeligen Kreidelandschaft der South Downs. Die Hambledon Vineyard beispielsweise baut Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier an und stellt daraus ausgezeichnete Schaumweine nach Champagnerart her. Das Weingut bietet auch mehrmals pro Woche Touren mit Verkostungen für Besucher.

Eine Stunde weiter östlich am Rande der South Downs wird in der Nutbourne Vineyard neben Schaumwein auch preisgekrönter Weißwein produziert. Im Jahr 2015 hat das Familien-Weingut die International Wine and Spirit Competition gewonnen. Besucher können hier durch die weitläufigen Weinberge streifen, die Aussicht auf „die Downs“ genießen oder nach Voranmeldung an einer Verkostung teilnehmen.

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