Schottland: tiefe Schluchten, kleine Fluchten

1. Nichts ist wie es scheint: Welt der Illusionen, Edinburgh

Ob Edingburgh Castle oder die Königliche Yacht Britannia: In Schottlands Hauptstadt gibt es keinen Mangel an Sehenswürdigkeiten. Einen wunderbaren Blick über die Stadt hat man nicht nur vom Hausberg Arthur’s Seat, sondern auch von der Dachterrasse des Museums Camera Obscura & World of Illusion. Nur wenige Schritte vom Edinburgh Castle entfernt, zeigt sich über fünf Stockwerke eine Welt der Fantasie, der Wissenschaft und der optischen Täuschungen.

Die Camera Obscura gibt es seit rund 150 Jahren in der Stadt, es ist die älteste Besucherattraktion, die als eine solche errichtet wurde. Heute wird sie ergänzt durch neue Technologien und Videoinstallationen. Es gibt ein Spiegellabyrinth und einen Tunnel, in dem man das Gefühl hat, durch eine rotierende Röhre zu gehen, obwohl man festen Boden unter den Füßen hat.


Die Aussicht über Edinburgh vom Arthurs Seat // Foto © VisitBritain / Andrew Pickett

2. Über Felsen und Flüsse: Canyoning in Fort William

In Schottland ist die raue Natur eigentlich nie weit entfernt. Das wird besonders deutlich in Fort William, am Fuße des Bergs Ben Nevis in den Highlands. Er ist mit 1345 Metern der größte Berg Großbritanniens. Die Bergwelt hier ist durchzogen von Flüssen und Wasserfällen. Beim Canyoning erlebt man sie hautnah. Dabei geht man in der Gruppe, gesichert mit Helm und an Kletterseilen, eine Schlucht von oben nach unten. Es wird gesprungen, gerutscht oder abgeseilt. Die Inchree Falls gelten als gute Strecke für Anfänger.

Eine andere Möglichkeit, die Landschaft zu genießen – und dabei trocken zu bleiben – ist eine Fahrt mit dem legendären Jacobite Steam Train. Der touristische Dampfzug, der in den Harry-Potter-Filmen als Hogwart Express bekannt wurde, verkehrt zwischen Fort William und Mallaig.


Das historische Glenfinnan Viadukt // Foto © VisitBritain / Guy Richardson

3. Bilder schießen und Äxte werfen: The Isle of Skye

The Isle of Skye ist die bekannteste und größte der Inseln der Inneren Hebriden. Sie ist über eine Brücke mit der Nordwestküste Schottlands verbunden. Neben den Burgen der beiden einst rivalisierenden Clans, MacDonald und MacLeod, gibt es hier viel zu entdecken: hübsche Fischerdörfer, wilde Küste und steile Klippen. Nicht umsonst werden auf der Insel eine Vielzahl von Fotoworkshops angeboten, bei denen man mit einem Profi in die Natur geht.

Eines der schönsten Erlebnisse auf Skye ist ein Bootsausflug. Von der Inselhauptstadt Portree kann man etwa zu einer der kleinen Inseln wie Raasay oder Rona fahren, unterwegs ist die Wahrscheinlichkeit groß, Otter, Robben, Delfine oder Wale zu sehen. An Land macht es Spaß, eine eher ungewöhnliche Sportart wie Bogenschießen oder Axtwerfen auszuprobieren, die kann man hier auf Skye unter professioneller Anleitung erlernen.


Old Man of Storr, Isle of Skye, Schottand // Foto © VisitBritain / Alistair Horne

4. Städtetrip mal anders: Paddeln von Glasgow nach Edinburgh

Bei einem Schottlandurlaub stehen oft die beiden wichtigsten Städte Edinburgh und Glasgow auf dem Programm. Eine besondere Art diese zu kombinieren, ist auf dem Wasserweg. Denn tatsächlich kann man von einer Stadt zur anderen paddeln. Dieser Wasserwanderweg führt durch zwei Kanäle, fünf Häfen und ist 87 Kilometer lang. Wegen des Rückenwinds ist es übrigens etwas leichter von Glasgow nach Edinburgh zu paddeln anstatt andersherum.

Spektakulär ist unterwegs das Falkirk Wheel nahe der Stadt Falkirk. Das moderne Schiffshebewerk mit einem Gesamtdurchmesser von 35 Metern erinnert in seiner Funktionsweise an ein Riesenrad; diese Konstruktion ist weltweit einzigartig.

Apropos Spaß: Ein Zwischenstopp am Falkirk Wheel lohnt sich auch, um zum Beispiel bei einer kleinen Schlacht im Gummiboot mitzumachen oder in einem riesigen durchsichtigen Ball übers Wasser zu laufen. 

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