Adrenalin oder Andacht – Naturerlebnis England

1. An Ziplines durch Baumwipfel, Go Ape Lake District

Für manche ist es ein großes Vergnügen mit Adrenalinkitzel, andere kostet es Überwindung – aber ein großes Grinsen hat am Ende bestimmt jeder im Gesicht, der sich an Ziplines durch englische Wälder schwingt. Das Unternehmen Go Ape hat landesweit eine Vielzahl an Standorten. Besonders schön ist es in Cumbria im Whinlatter Forest oder eine Stunde Autofahrt entfernt im Grizedale Forest im Herzen des Lake District National Park. Hier ist man von Plattform zu Plattform insgesamt fast einen Kilometer in der Luft und zwischen Baumwipfeln unterwegs. Wem „Tarzan Swing“ oder „Alpine Zip Wire“ doch zu viel Respekt einflößen, der kann auch eine Segwaytour absolvieren: Sie führt durch Fichtenwald, vorbei an Wasserfällen, zwischendurch blickt man immer wieder auf Berge und sieht Coniston Water, den drittgrößten See im Lake District.


Die Catbell Mountains im Lake District, Nordengland // Foto © VisitBritain / John Finney

2. Auf dem Paddelboard durch den Hafen, SUP Bristol

Jahrhundertelang steuerten Handelsschiffe aus aller Welt Bristol an. Heute beherbergen viele der einstigen Hafengebäude Museen, Galerien, Bars und Cafés – der Hafen ist zum kulturellen Herzen Bristols geworden. Einen besonders lässigen Blickwinkel auf Harbourside hat man beim Stand-Up-Paddeling (SUP), wenn etwa die Abendsonne alles in ein warmes Licht taucht und man an Häusern vorbeigleitet oder an der SS Great Britain. Dieses legendäre Dampfschiff gilt als die Mutter aller modernen Kreuzfahrtschiffe und war mehr als 170 Jahre lang auf den Weltmeeren unterwegs. Heute ist es ein Museum.


Heißluftballons über Bristol auf der jährlichen International Balloon Fiesta // Foto © VisitBritain / Rod Edwards

Viel Spaß an Land bietet in Bristol auch der weltgrößte Trampolinpark mit mehreren Themenbereichen – und das nicht nur für Kinder. Beim Basketball Slam Dunk etwa kann man dank Trampolin so hoch springen, dass es einem gelingt, den Ball wie ein Basketballprofi beim in den Korb zu legen.

 

3. Spaß an der Stille: Pilgern auf The Old Way, Südengland

Spanien hat dem Jakobsweg, Norwegen den Olavsweg – und England? Hier gibt es einen Pilgerweg, der ganz neu und doch uralt ist. The Old Way führt über 350 Kilometer im Süden Englands von Southampton nach Canterbury mit seiner berühmten Kathedrale. Er ist in der ältesten Straßenkarte Großbritanniens verzeichnet: The Gough Map, die mindestens 150 Jahre benutzt wurde, ehe das Pilgern im Zuge der Reformation im Jahr 1538 verboten wurde.

The British Pilgrimage Trust eröffnete diese alte Route nun (im Juni 2018) wieder neu – der Verlauf wurde der heutigen Infrastruktur angepasst. Sie führt auf Fuß- und Wanderwegen entlang an historischen und heiligen Orten und durch kleine Städte wie Chichester, Arundel, Winchelsea und Appledore. Der Weg ist so ausgewählt, das er naturnah verläuft – beste Voraussetzungen für eine innere Einkehr.

 

4. Springen und schweben: Bungeejumping in Middlesbrough

Beim Bungeesprung zählt natürlich die Höhe: die kann die Tees Transporter Bridge in Middlesbrough in Nordengland bieten. Beim Sprung von dieser Metallbrücke geht es knapp 50 Meter hinab. Doch auch die Brücke selbst ist eine Sensation. Erbaut 1911 ist sie eine von nur noch zwei Schwebefähren, die in Großbritannien heute genutzt werden. Sie verläuft über den Fluss Tee und verbindet Middlesbrough und Port Clarence. Dabei bringt sie sowohl Menschen als auch Autos in einer Art schwebenden Gondel von einem Ufer zum anderen. Auf der Brücke, einer Ikone der Industriekultur in Nordengland, werden auch Führungen angeboten und es gibt ein Besucherzentrum. Es bietet die Möglichkeit in einem gläsernen Fahrstuhl nach oben zu fahren und die Aussicht zu genießen, ganz ohne anschließenden Bungeesprung.

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