Mythen und Legenden

Großbritannien ist reich an Sagen und Legenden, von denen sich viele um den legendären König Artus und seine Ritter der Tafelrunde drehen. Ob er je existiert hat, wird von namhaften Historikern stark angezweifelt, doch die Anhängerschaft des Mythos ist weiterhin stark. Jäger der Artuslegende suchen auch heute noch nach Avalon, der geheimnisvollen Insel auf der Artus sich nach der Schlacht von Camlann zurückzog. Ein vermuteter Ort ist der Glastonbury Tor. Dieser natürlich entstandene, durch Erosionen sanft abgestufte Hügel scheint durch eine optische Illusion oft aus Nebeln zu schweben und gab der „Fata Morgana“ ihren Namen.

Ebenso geheimnisvoll sind die uralten Steinkreise, die auf der Insel zu finden sind. Wer stellte sie einst auf und welchem Zweck dienten sie? Darüber rätselt die Forschung seit Jahrhunderten. Ein besonders beeindruckendes Exemplar befindet sich in Avebury. Über Hunderte von Jahren wuchs durch das Herbeischaffen riesiger Steine eine kolossale Formation von konzentrischen Steinkreisen auf einem sogenannten Henge.

Noch ein Rätsel bietet die Landschaft um das Dorf Cerne Abbas in Dorset. Mitten in der saftig grünen Landschaft wurde der typische Kalkstein der Gegend von Menschenenhand freigelegt, so dass eine frivole Männerfigur mit riesigem Gemächt zu sehen ist – am besten aus der Luft. Ob nun Gottheit, Riesengrab oder schlicht ein schlechter Scherz, wir werden es wohl nie erfahren. Doch gerade diese geheimnisvolle Aura macht die mythischen Orte von Großbritannien zu solch attraktiven Reisezielen.

Cerne Abbas Giant
Der Riese von Cerne Abbas
Avebury
Avebury
Glastonbury Tor
Glastonbury Tor