Tiefe Seen, feiner Whisky: SCHOTTLAND

Der richtige Schwung: Golf spielen in St. Andrews


In Schottland ist Golf ein Volkssport für Jedermann. Mehr als 550 Plätze gibt es landesweit, für jedes Können und jedes Budget. Als Wiege des Golf gilt die schottische Kleinstadt St Andrews. Für passionierte Golfspieler ist es nahezu ein Muss, einmal auf einem der Plätze dort zu spielen. Ingesamt gibt es zehn Golfplätze in St Andrews. Einer davon ist der legendäre Old Course, der als ältester Golfplatz der Welt gilt. Er ist übrigens der einzige Platz in St Andrews für den man ein Handicap vorweisen muss.

Auch wer erst noch mit dem Gedanken spielt, Golf einmal auszuprobieren, ist in St Andrews richtig. Hier werden auch Kurse für Anfänger angeboten, in denen diese lernen, den Schläger zu schwingen und den Ball zu putten oder zu chippen. Immerhin soll Golf ja sehr entspannend sein.


Der legendäre Old Course in St Andrews // Foto © VisitBritain / Harry Williams

Mit Köder und Rute: Fischen im Loch Ness

Besucher am Loch Ness halten in der Regel Ausschau nach dem berühmtesten Seeungeheuer der Welt. Und wirklich taugte Schottlands zweitgrößter See als Zuhause für ein riesiges Wesen, denn er ist an der längsten Seite 37 Kilometer lang, vor allem aber ist er bis zu 230 Metern tief. Und Nahrung gäbe es auch reichlich: Loch Ness ist eines der fischreichsten Gewässer Großbritanniens.

Etwas entfernt vom Örtchen Drumnadrochit, dem Zentrum des Nessie-Tourismus kann man Angeltouren auf dem See buchen. Für einen halben oder einen ganzen Tag geht es hinaus. Rute und Köder sind im Preis inbegriffen, geangelt wird auf Meer- oder Bachforelle und mit etwas Glück zieht man sogar einen mächtigen Atlantik-Lachs ins Boot. Doch selbst wenn kein Fisch anbeißt, ist der Blick auf die umliegenden Berge der Highlands, das mit Eichen, Eschen und Kiefern bewachsene Ufer einfach schön. Und wer weiß, vielleicht taucht ja sogar Nessie auf.


Grillen am Loch Ness // Foto © VisitBritain / Peter Beavis

Ein kanadisches Panorama: Am Loch Lochan in den Highlands

Das Glen Coe ist eines der schönsten Täler der Schottischen Highlands. An der Südseite ragen drei markante Felsen, die Three Sisters of Glen Coe, empor. Sie gehören zum Bergmassiv Bidean Nam Bian. 

Die rauen Highlands hier sind nichts für Wanderlaien. Diese können aber einen der entspannten Spazierwege wählen, etwa den am See Loch Lochan. Zur Auswahl stehen drei verschiedene Routen. Jene, die direkt um den See herumführt, ist nur fünf Kilometer lang.

Die Flora rund um den See ist extravagant, dafür hat der Earl of Strathcona gesorgt. Er war ein erfolgreicher Geschäftsmann in Kanada und siedelte Ende des 19. Jahrhunderts mit seiner kanadischen Frau nach Glencoe über. Hier ließ er das Glencoe House errichten und die Landschaft rund um das Haus derart gestalten, dass sie an die kanadischen Rocky Mountains erinnern sollte. Wenn man an einem windstillen Tag sieht, wie sich die Baumwipfel und Bergspitzen im Loch Lochan spiegeln, erkennt man: Die Illusion ist wunderbar gelungen.

 

Kleine stille Welt: Die Isle of Mull

Ob die Inneren Hebriden oder die Äußeren Hebriden im Westen Schottlands oder Orkney und Shetland im Norden: Schottlands Inseln sind ideale Orte, um Abgeschiedenheit zu finden. Die Isle of Mull gehört zu den Inneren Hebriden und sie ist eine der am einfachsten erreichbaren Inseln. Das drittgrößte Eiland Schottlands bietet gute Gelegenheiten für Wildtierbeobachtungen. Seeadler leben hier und auch Wal- und Delfinbeobachtungen werden angeboten.

Die Isle of Mull hat auch einen der schönsten Strände Schottlands zu bieten: Calgary Bay im Nordwesten ist ein weißer Sanddünenstrand, links und rechts gesäumt von Klippen. Das Wasser ist glasklar und sieht beinahe karibisch aus – wenn da nicht die niedrigen Wassertemperaturen wären. Dafür hat man hier frischen Wind, Weite und selbst in der Hauptsaison ist der Strand nicht überlaufen.

Calgary Bay war auch der Lieblingsstrand des kanadischen Mounties James MacLeod, der hier im 19. Jahrhundert zu Besuch war. Als er nach Kanada zurückkehrte, benannte er ein Fort in Alberta danach: Aus diesem wurde die heutige kanadische Stadt Calgary.

 

Wandern und Whisky probieren: der Malt Whisky Trail

Die Region Speyside in den Highlands beheimatet rund die Hälfte aller schottischen Malt-Whiskybrennereien. Und nicht nur das: Neben vielen aktiven Brennereien gibt es hier auch alles, was sonst noch für die Produktion wichtig ist, wie etwa Mälzereien und Küfereien.

Nicht alle Brennereien sind für Besucher geöffnet, doch acht Anbieter vermarkten sich als Malt Whisky Trail, darunter Glenlivet, Glen Garnt und Glenfiddich. Die Verkostungen und Führungen in den Brennereien kann man mit kleinen Wanderungen verknüpfen, denn der wunderschöne Fernwanderweg Speyside Way liegt nie weit weg. Er bietet Küste im Norden rund um die Stadt Buckie, wo der Weg beginnt, und unterwegs Richtung Südwesten Berge, Moore, kleine Dörfer und den mächtigen Fluss Spey, an dem der Wanderweg über 135 Kilometer entlang verläuft.


Whisky Fässer in Dufftown, Schottland // Foto © VisitBritain / Britain on View

 

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