7 berühmte Drehorte in Schottland

Wenn es ein Land gibt, in dem man beinahe automatisch zum Filmtouristen wird, dann ist das Schottland. Aufgrund seiner Fülle an Orten, die es als Hauptakteure in erfolgreiche Filme und Serien geschafft haben, wurde es sogar schon als "Best Cinematic Destination", also sozusagen als bestes Reiseziel für Filmfans, gekürt. Sowohl die einzigartige Landschaft als auch die jahrhundertealten Bauwerke sind bei den Filmemachern äußerst beliebt.

Hier kommen sieben der bekanntesten Drehorte:

 

Eileen Donan Castle

Es kann nur einen geben! Christopher Lambert spielt in den 80ern den unsterblichen "Highlander" Connor MacLeod. Die Heimat des Clans ist das Eilean Donan Castle, das am Loch Duich in den westlichen schottischen Highlands liegt. Da die Burg bereits in vielen Filmen als Kulisse diente, so zum Beispiel auch in "Verliebt in die Braut" und "James Bond - Die Welt ist nicht genug", gilt sie in der Filmwelt sozusagen als Wahrzeichen Schottlands. Aufgrund ihrer steinernen Brücke ist sie sehr leicht wiederzuerkennen.


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Glenfinnan-Viadukt

Der Hogwarts Express ist in Wahrheit der Jacobite Steam Train der West Highland Railway. Zu den Highlights der Bahnstrecke zwischen Fort William und Mallaig gehört das Glenfinnan-Viadukt, das auch Harry Potter auf seinem Schulweg überquert. Eine magische Kulisse, selbst für Muggel! Das 380 Meter lange Bauwerk mit 21 Pfeilern kennt man jedoch nicht nur aus den "Harry Potter"-Filmen, sondern war auch schon in „Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen” oder „Die Liebe der Charlotte Gray” zu sehen.

 

Glen Nevis

Wer denkt bei Schottland nicht an Braveheart? Mel Gibson verkörpert darin die tragische Figur des Nationalhelden William Wallace. Im Glen Nevis Valley am Fuße des Ben Nevis wurde für den Film das Dorf Lanark errichtet, in dem Wallace aufwächst und sich später in die schöne Murron (Catherine McCormack) verliebt. Das mittelalterliche Dorf wurde nach dem Dreh wieder komplett abgebaut, so dass dort nur noch der Braveheart Car Park an den Film erinnert. Die großartige Landschaft ist jedoch natürlich noch dieselbe.

 

Loch Ness

Die Heimat des weltberühmten Seeungeheuers Nessie diente aufgrund ihres prominenten Fabeltiers schon häufig als Filmkulisse, beispielsweise in John Hendersons "Nessie - Das Geheimnis von Loch Ness". Einen schönen und ruhigen Blick auf Loch Ness, dem aufgrund seiner enormen Tiefe wasserreichsten See Schottlands, hat man vom Örtchen Dores am Ostufer aus. Dort ist auch der wohl bekannteste Nessie Hunter Steve Feltham mit seinem Wohnmobil stationiert.


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Doune Castle

Nordwestlich der Stadt Stirling befindet sich Doune Castle, die zuletzt als fiktive Burg Leoch, der Heimat des MacKenzie Clans, in der Serie "Outlander" zu sehen war. Kurze Auftritte hatte sie außerdem als Burg Winterfell in der ersten Staffel von „Game of Thrones”. Filmstar ist die Burg schon lange: bereits 1974 spielte sie in Monty Pythons „Die Ritter der Kokosnuss” gleich mehrere Rollen. Hier wurde sowohl der trojanische Hase hineingeschmuggelt als auch reihenweise Kuhattrappen über die Brüstung geworfen. Noch heute kann man den Filmklassiker hin und wieder im Freiluftkino im Burginnern sehen.


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Isle of Skye

Um die Insel Skye ranken sich zahlreiche Mythen und Sagen von Feen, Geistern und Elfen. Kein Wunder, dass sich J. K. Rowling an diesem Repertoire an übernatürlichen Geschichten für „Harry Potter“ inspirieren ließ. Als geheimnisvoller Filmschauplatz war die Insel beispielsweise in "Macbeth" mit Michael Fassbender in der Hauptrolle, "Snow White and the Huntsman" mit Kirsten Stewart und "Breaking the Waves" mit Emily Watson auf der großen Leinwand zu sehen. Regisseur Ridley Scott drehte hier Szenen für "Alien" und "Prometheus".


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Rosslyn Chapel

Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Rosslyn Chapel, nur wenige Autominuten von Edinburgh entfernt, kam in Dan Browns "The Da Vinci Code - Sakrileg" zu Filmehren. Bei seiner Gralsuche kommt Tom Hanks als Robert Langdon hier hinter das lang gehütete Geheimnis um Kryptologin Sophie Neveu (Audrey Tautou). Da die Krypta der Kapelle nicht zugänglich ist, kursieren auch im wahren Leben vielseitige Spekulationen darüber, was sich darin verbergen könnte.

 

Die Autorin Andrea David reist seit mehr als zehn Jahren zu Drehorten auf der ganzen Welt und teilt ihre Erlebnisse mit anderen Film- und Serienfans auf www.filmtourismus.de. Eine schöne Seite zum Schmökern und Nachreisen.