London: Besucher werden zu Künstlern und Kletterern

1. Dem Alltag entfliehen: Spaß in Escape Rooms

Rätsel lösen, Puzzleteile zusammenfügen, die richtigen Schlussfolgerungen ziehen: Solche Aufgaben für Gruppen stehen in sogenannten Escape Rooms an. Denn nur, wenn man alle Rätsel löst, entkommt man aus der Falle. Escape Rooms gibt es eine ganze Reihe in London. Diese Fun-Events dauern in der Regel 60 Minuten – und sie bieten eine kleine Alltagsflucht. Mal muss ein verschwundener Zauberer gefunden werden, dann landet man in einer Science Fiction-Welt, wird zum Superhelden oder zu Sherlock Holmes. Escape Rooms London Bridge versetzt seine Spieler einige Jahrhunderte zurück ins China des 17. Jahrhundert oder in die Grabkammer eines Pharaos. In der Oxford Street gibt es einen Escape Room, in dem man einem furchteinflößenden Zahnarzt entkommen muss. Die Schwierigkeitsgrade variieren, aber der Spaß ist immer riesengroß.

 

2. Bergsteigen in der Metropole: Auf dem Dach von The O2

In London wird einem alles geboten, aber Bergsteigen? Ja, das geht hier auch! „Urban Mountaineering” – dafür muss man nur zu The O2 gehen. Dort können Schwindelfreie auf das Dach der berühmten Arena steigen. Weder Treppen noch Lift führen hinauf, stattdessen bezwingen Teilnehmer zu Fuß die Konstruktion, geführt von einem Guide und gesichert per Drahtseil. Oben werden die städtischen “Bergsteiger” mit einem grandiosen 360-Grad-Rundumblick über London in 52 Metern Höhe belohnt – besonders beeindruckend ist das nach Einbruch der Dämmerung, wenn die Lichter der Stadt langsam angeschaltet werden. Neuerdings kann man das städtische Bergsteigen auch mit einer Yogastunde auf dem Dach verbinden. Typisch London!


Die O2 Arena in London // Foto © VisitBritain / Craig Easton

3. Der höchste Park der Stadt: im Sky Garden

London aus der Vogelperspektive sehen und das ganz ohne Eintritt zu bezahlen?  Das geht im Sky Garden. Das Hochhaus in der 20 Fenchurch Street unweit der London Bridge, wurde erst im Jahr 2014 fertig gestellt. Seine außergewöhnliche Form wird nach oben hin breiter. Aber diese besondere Architektur ist noch nicht das Auffälligste: Denn ganz oben ist über drei Stockwerke der Sky Garden zu finden. Hier wachsen mediterrane Kräuter wie Lavendel oder Rosmarin, aber auch trockenerprobte Gräser und Stauden aus Südafrika, Strelitzien oder Schmucklilien. In einem der Restaurants oder Bars kann man den Ausblick genießen. Der Sky Garden ist mit 155 Metern Londons höchster Park. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung allerdings nötig.


Der höchste Park in London: Sky  Garden // Foto © VisitBritain / Chris Orange

4. Unterwegs wie James Bond: Mit dem Schnellboot über die Themse

London bietet viele Museen, Schlössern und Burgen- zwischendurch tut es aber gut, einmal die Perspektive zu wechseln und etwas Adrenalin zu tanken. Zum Beispiel bei einer Fahrt mit dem Schnellboot auf der Themse. Ganz so wie Pierce Brosnan als Agent 007 in Die Welt ist nicht genug, saust man bei der Thames RIB Experience zu den Klängen der Bond-Musik an The O2 vorbei.

Auf der 20-minütigen rasanten Tour fahren die Passagiere außerdem unter der Luftseilbahn Emirates Air Line hindurch, vorbei auch am berühmten Greenwich Yacht Club. Danach kann man dann zur Beruhigung der Nerven vielleicht wieder in ein Museum gehen.

 

5. Zum Künstler werden: Workshop Street Art

Natürlich hat auch Banksy schon Kunstwerke an Londons Wände gesprüht. Schließlich ist London eine Graffiti-Metropole – das lässt sich der berühmteste Street-Art-Künstler der Welt nicht entgehen. Besonders der Osten Londons gilt als dynamisch und kreativ. Deshalb ist das angesagte Viertel Shoreditch genau der richtige Ort für einen Streetart-Workshop. Kombiniert wird der Kurs für Touristen mit einer Stadtführung zum Thema Street Art in der Gegend. Anschließend werden die Laien in die Grundlagen des Sprühens eingeweiht, indem sie etwa verschiedene Spraytechniken kennenlernen oder sich – ganz wie Banksy – eine eigene Schablone entwerfen und ein Stück Street Art kreieren. Zur Auswahl steht eine 2,5 Stunden dauernde Schnupper-Session oder ein vier Stunden-Workshop. Wer nicht selbst sprühen möchte, findet vielleicht Gefallen an einem Streetart Fotoworkshop.


Let's Adore and Endure Each Other // Foto © VisitBritain / Joanna Henderson

7. Laut singen statt still sein: Mitsing-Kinos

Ins Kino setzt man sich, um sich unterhalten zu lassen. Eigentlich! Denn in den Sing-A-Long-Shows ist Mitmachen angesagt. Lautes Mitsingen oder Tanzen im Gang sind ausdrücklich erwünscht. In der Regel wird das Publikum vor dem Film erst einmal eingestimmt mit einem kleinen Stimmtraining und Späßen, ehe Filme wie Grease, Rocky Horror Picture Show, Die Schöne und das Biest oder Dirty Dancing zum hemmungslosen Mitsingen herausfordern. Manchen Filmen wie The Greatest Showman mit Hugh Jackman, der schwache Kritiken bekommen hat, verhelfen sogar erst die Sing-A-Long-Versionen zu guten Zuschauerzahlen. Nicht wenige Besucher verkleiden sich für diese Events entsprechend der Filme. Das Prince Charles Cinema zwischen Picadilly Circus und Leicester Sqaure ist das berühmteste Venue mit regelmäßigen Sing-A-Long-Events.

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